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Ich will mein Leben zurück

Tagebuch-Eintrag von Fr, 16.06.2017, 23:06 Uhr

Ich will mein Leben zurück. Meine Lebensfreude. Meine Begeisterung. Meine Neugier. Meine Ruhe. Meine Kraft. Meine Konzentration. Mein Staunen. Meine Power. Mein Wille.

Ich will mich nicht fertig machen lassen von dieser Interesse-, Antriebs- und Appetitlosigkeit. Und auch nicht von der Zukunftsangst.

Ich hatte keine Angst. Ich war jahrelang voller Vertrauen. Und das hat Wunder erschaffen, an denen sich mit mir viele Menschen erfreuen.

Ich lebte in Fülle, kannte keinen Mangel. Ich fühlte mich beschützt und getragen von einer mächtigen Energie, verbunden mit einer Welt, der wahren Welt hinter unserer Realität.

Alles hier hatte Bedeutung. Alles berührte mich so tief. Ich lebte Ewigkeit in der Gegenwart. Ich habe das Licht in mir gefühlt!!! Ich habe es tatsächlich gefühlt. Das war keine Einbildung.

Ich brauchte nicht beschäftigt werden. Es gab immer etwas, das mich faszinierte und lockte. Ich vertraute meiner Intuition und meinen Impulsen. Ich hatte so viele Ideen und kümmerte mich sehr gut um mich.

Es war mir egal bzw ich machte mir überhaupt keine Gedanken darum, dass ich in vielen Dingen / Verhaltensweisen und Äußerlichkeiten (zB meine Frisur) anders war. Anderssein war das Natürlichste der Welt für mich, weil wir alle eins sind, weil wir verbunden sind, weil ich vollkommen bin (wie die gesamte Schöpfung), weil wir uns alle perfekt ergänzten, unterstützten, liebten.

Ich machte mir keine Gedanken darüber, ob es für eine Frau mit über 30 Jahren „normal“ ist, dass sie mit sich allein ausschließlich nur Kinder- und Jugendfilme schaute (Filme ohne Gewalt und ohne Leid) und die am liebsten den ganzen Tag nur Obst essen würde. Ja, ich vertrage Fernsehen nicht, auch Nachrichten kann ich schon seit früher Jugend nicht schauen (obwohl ich mich trotzdem sehr intensiv mit Krieg und Leid in der Welt auseinandersetzte, nächtelang weinend Dokus und Filme und Bücher darüber verschlang). Ich machte mir keine Gedanken darüber, ob es für eine Frau mit über 30 Jahren „normal“ ist, dass sie Bücher für Kinder und Jugendliche las. In meinem zweiten veröffentlichten Buch, als ich im Frauenhaus lebte, habe ich es sogar selbstbewusst dokumentiert. Ich hatte für diese Bücher extra den weiten Weg zur Bibliothek auf mich genommen, so wichtig waren sie mir.

Ich will meine Energie zurück. Ich will leben.

Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht, dass ich im Gegenteil zum wohl Großteil der Gesellschaft absolut nicht backen kann, wirklich gar nicht, und dass ich die gängigen deutschen Gerichte nicht kochen kann. Ich war in dieser Hinsicht schon immer experimentell und konnte mir selbst wundervolle Mahlzeiten auf intuitive Art und Weise zubereiten. Ich aß mit Lust!!!

Ich hatte keine Geldsorgen. Ich hatte nicht das Gefühl, zwanghaft und aus Zukunftsangst sparen zu müssen. Ich fühlte mich vom Universum vollkommen beschützt und war fest davon überzeugt, dass ich immer in jedem Moment perfekt versorgt war, dass immer alles, was ich brauchte, schon da war.

Ich fürchtete mich nicht vor Neuem. Ganz im Gegenteil. Ich war neugierig darauf. Ich freute mich darauf. Ich wusste und vertraute zutiefst darauf, dass ich es meistern würde, dass ich es mit Freude genießen würde.

Ich fühlte mich meinem Leben gewachsen. Und genau das will ich wieder zurück. Ich möchte wieder leuchten.

Es gibt Menschen, die so viel von mir gelernt haben, die meinen, die Begegnung mit mir hätte viel, sehr viel in ihrem Leben bewirkt.

Ich fühlte so viel Liebe in mir und zu mir strömen.

Ich war flexibel und spontan. Ich hatte eine schnelle Auffassungsgabe. Ich fühlte mich innerlich hochorganisiert und vollkommen geführt. Nichts irritierte mich. Immer war ich im Fluss. Immer konnte ich alles Geschehen und Erleben integrieren und in meine Sicht des Großen Ganzen einfügen.

Ich hörte fast täglich Mantren-Musik. In ihnen fühlte ich mich regelrecht erkannt. Ich liebte Tanzen. Und ich liebte Yoga. Und ich liebte Spaziergänge allein mit Musik im Ohr.

Ich fühlte mich heil, geheilt, gesund.

Ja, da ist etwas passiert, was mich im Nachhinein zutiefst geschockt und verletzt hat (am 11.04.2017 [7. Todestag meiner Mutter] war ich in die geschlossene Psychiatrie eingeliefert worden, Diagnose: Psychose / Manie). Ich habe in dieser Zeit Erinnerungslücken. Alles war extrem verrückt und ich kämpfte um meinen Verstand. Ja, ich habe nicht die Kraft, es zu erinnern, es zu reflektieren. Ich habe Lebenszeit verloren. Das ist neu. Das hatte ich noch nie. Das ist verwirrend. Aber es darf mich nicht klein machen.

Ich liebte die Nacht. Ich liebte die Ruhe der Nacht. Ich liebte das Alleinsein. Alle Gedanken in mir waren so fürsorglich und liebevoll. Ich brauchte niemanden um mich, um mich mit mir wohlzufühlen. Ich fühlte mich ganz.

Ich war davon überzeugt, dass das, womit ich mich am intensivsten beschäftigte – Schreiben (mein Blog, meine Bücher) – sinnvoll und ein wichtiger Beitrag für meine Mitmenschen war. Ich war stolz auf mich selbst (obwohl das eigentlich gar keine wirkliche Rolle spielte). Ich ging tief in meine Gefühle / Innenwelt hinein und war überglücklich, wenn ich sie mit Worten vor allem in Form von Gedichten in dieser besonderen äußeren Form zum Ausdruck bringen konnte. Mich erfüllte diese Aufgabe.

Ich war im Frieden mit mir und mit meiner Welt. Ich schlief abends / nachts sorglos und vertrauensvoll ein (sogar während meiner Zeit im Frauenhaus) und erwachte jeden Morgen mit Freude auf den Tag. Borderline war für mich keine Krankheit, sondern ein Talent. Das möchte ich wieder zurück. Das alles.

© Melanie Köbke, Juni 2017

Chiron befindet sich in Tor 25 = Unschuld.
Pluto befindet sich in Linie 54.4 = Erleuchtung / Erdunklung.
Neptun befindet sich in Tor 63 = Zweifel.
Uranus befindet sich in Tor 3 = Neuordnung.
Saturn befindet sich in Tor 11 = Frieden.

Warum kann nicht immer Frieden sein?

Tagebuch-Eintrag von Mi, 14.06.2017, 22:47 Uhr

Mein Leben hier in dieser Stadt ist heilig. Mit meiner Familie, allen voran mein Bruder, meine Schwägerin und meine Nichte, sowie mit meinen vielen neuen Freunden hier erlebte ich seit vorigem Jahr Februar innerlich wie äußerlich die schönste Zeit meines Lebens. So viele intensive Momente voll geballter Liebe. Jeder Augenblick ein Gebet für eine schöne, freudvolle und friedliche Welt.

Im Haus nebenan wird jetzt gerade immer noch gefeiert. Ich habe extra ein Fenster angekippt, um das Lachen und die Musik zu hören und zu genießen. Leben ist so besonders, außergewöhnlich, wertvoll, kostbar.

Mit unseren ‚bösen‘ Nachbarn im Haus gab es heute wieder eine Eskalation im Treppenhaus. Ich war nicht dabei. Meine ‚guten‘ Nachbarn im Haus, die wohl hilfreichsten und gütigsten Menschen Eva und Max (Sinnbilder für viele Millionen, Milliarden? guter Menschen), mussten sich damit rumschlagen. Mein Bruder und meine Nichte haben es mitbekommen. Wir hatten gerade eine wunderschön friedliche und liebevolle Zeit miteinander verbracht (Eisessen, Spazieren, Schaukeln). Die beiden haben, um eine Teilhabe an der Eskalation zu vermeiden, meine Wohnung dann über meine Terrasse verlassen. Bis gerade eben habe ich mit Eva Karten gespielt. Das und der Besuch meiner Familie sind Teil meines Himmelreiches. Warum kann nicht immer Frieden sein?

Wenn ich nicht kämpfe, fühle ich mich authentisch. Es tut mir sehr weh, wenn ich mich wehren und verteidigen und streiten muss. Ich kann das nicht. Ich will das nicht.

    Mein erstes Buch, Seite 382, 16.03.2005
    Meine Mutter kennt mich besser, als ich es je befürchtet habe. Aber woher? … Ihre Worte: »Du kamst zur Welt und ich sah in deinen Augen, dies ist nicht deine Welt. Du wirst es schwer haben, in ihr zurecht zu kommen.«

Ja, momentan ist es wieder sehr schwer für mich hier in dieser Welt. So viel Kampf und Leid. Hört das jemals auf? Trotz dass es so viele Menschen gibt, von denen ich mich geliebt fühle, kann ich mich nicht abgrenzen, nicht mehr. Die letzten Jahre war es mir gelungen. Ich habe höchstes inneres Glück gefühlt. Ruhe und Zentriertheit, Liebe und Wunder, Geborgenheit und Reinheit / Heiligkeit waren einige meiner Lieblingsworte. Ich dachte, nein, ich war davon überzeugt, dass ich zu mehr Frieden in meiner Welt beitragen kann. Hier im Haus aber gelingt es mir nicht.

Ich fühle mich momentan hier in dieser Welt nicht mehr zuhause. Mit 16 Jahren habe ich einen Traum in Gedicht- und Tagebuchform aufgeschrieben (siehe mein erstes Buch, Seite 159 bis 161). Ich weiß noch, wie real er sich damals angefühlt hatte. Den ganzen Tag hatte ich daraufhin geweint, weil ich mich absolut in der falschen Welt fühlte.

Frieden und Liebe und Lebendigkeit, das ist sooooo schön. Das hat Gott (Mutter) sehr gut gemacht. Warum es aber sowas wie meine ‚bösen‘ Nachbarn gibt, können wir alle nicht verstehen. Das muss nicht sein. Eva hat genau das auch heute wieder gesagt. Sie nimmt das Ganze auch schwer mit. Sie ist so ein gutes, großes Herz, das für jeden immer nur das Beste möchte. Sie hat auch schon so oft kämpfen, verteidigen und streiten müssen, was ihr auch so gar nicht entspricht.

Mit meinem Ex habe ich das jahrelang sehr intensiv durchgemacht. Ich glaubte, das hätte mich stark gemacht. Aber das ist nicht meine Stärke.

Mir ist vollkommen die Kraft ausgegangen. Warum kann sich diese Welt nicht einfach in eine vollkommen gute heile Welt verwandeln? Ich bin interesse-, antriebs- und appetitlos.

© Melanie Köbke, Juni 2017

Chiron befindet sich in Tor 25 = Unschuld.
Pluto befindet sich in Linie 54.4 = Erleuchtung / Erdunklung.
Neptun befindet sich in Tor 63 = Zweifel.
Uranus befindet sich in Tor 3 = Neuordnung.
Saturn befindet sich in Tor 11 = Frieden.

Ich bin gefangen in Schweigen

So bitte verzeiht
mir. Im Jubeltaumel
sind meine Arme zu klein,
euch alle zu umarmen. Taumle
ich dann aber wirklich, scheints mir
so, als ob ich euch alle von mir stoße. Es
ist nicht böse gemeint von mir. Mein Rückzug
dann soll mich zu einer geringeren Last machen für

euch. Dass ich euch damit verletze, das weiß ich
wohl, aber ich bin gefangen in Schweigen.
Keine Worte. Es gibt so oft einfach
keine Worte hier in dieser
Welt. In mir drin
ists oft

so laut.
So laut. Ich
suche dann nach
einem Zuhörer, der so
ist wie ich. So habe ich die
Welt kennengelernt: Jeder hier
ist allein. Meine Mutter hatte so viel
zu kämpfen. Es kostete sie die Liebe ihrer
Kinder. War es das wert? Welcher Kampf ist so

wichtig, dass man dafür seine Kinder opfern muss?
Bitte verzeiht mir. Ich schweige zu viel und
rede in Bruchstücken. Es hat mich
alles so erschlagen. Bitte
hört nicht auf, an
eurer Liebe
festzu
halt
en
.

© Melanie Köbke, Juni 2017

Bleib in der Vibration deiner Seele

Ich lebe
und liebe, wie
ich mich wohlfühle, w-
ie meine Liebe sich ausdrücken will.
Genieß die Schönheit einer Blume oder eines Sonnen-

aufgangs. Bei dir Zuhause oder draußen in der Natur. Das ist genug.
Du kannst das. Mit dir allein. Lass dich einfach in dich fallen,
versenke dich in dir, kuschel dich innerlich an dich
selbst. Ich bin jetzt im Moment bei dir
und sehe, wie du dich an
dich

schmiegst und dich in dir wohlbehütet und geliebt fühlst. Höre
dein Herz in dir. Lausche deinem Klang des Lebens und
Liebens. Du kuschelst dich an dein Herz und lau-
schst seiner Melodie, die es extra für
dich singt. Lass es einfach zu.
Tue nichts. Fühle
deine

Seele.
In dir ist eine
unermesslich schöne
Weite. Ich bin da. Fühle und
spüre deine Ruhe und deinen Frieden
und deine Weite. Bleib in der Vibration deiner Seele.

Bleib bewegungslos.
Tanze innerlich durch deine Weite.
Das ist so schön. Du bist beschützt und umsorgt.
In dir ist nur Frieden und Wohlwollen. Atme deine sicheren Raum,

in dem du dich behutsam an dich schmiegst und deine Zartheit liebkost.
Spüre die Wärme in dir. Jede deiner Zellen ist kuschlig warm.
Halt diese Wonne. Bleib in deiner Glückseligkeit.

© Melanie Köbke, Mai 2017

So schöne Träume

Wir alle
sind voll so
schöner Träume.
Ein jeder von uns hat
sie in sich. Wir alle kleiden
uns ein mit Regenbögen und vollen
Schatzkisten. Deswegen blinzeln die Sterne

uns
zu und
wir verlieren
nie den Mut, einen
Schritt nach dem anderen
zu tun. Morgen ist immer ein sehr
schöner Tag. Wer träumt, weiß das nur zu

genau. Jeden Tag geht die Sonne auf. Jeden
Tag. Allein für uns ist sie das Licht für
unseren schönen Planeten.
Wer liebt ihn nicht.
Dieses Blau,
es ist

ein
Versprechen.
Wir verlieben uns tagtäg-
lich immer wieder neu. Schön, einander
zu haben. Ich bin nie allein. Ich bin niemals allein in

meinen
schönen Träumen.

© Melanie Köbke, Mai 2017

Ich bin sicher hier und dort

Ich
lebe mein
Leben in Frieden
und ich gehe in Frieden,
wandle durch meine Welt hier
und sehe nichts als Frieden. Es waren
immer schon meine Augen, die meine Welt
erschufen, darum bin ich sicher hier und auch dort.

Es
gibt
kein Un-
heil in meiner
Welt. Alles ist geheilt,
weil das meine Wille schon immer
war. Von Anbeginn. Ich weiß es. Ich bin der Anfang.

Das ewig Neugeborene vergisst seine Welt nie. Seine Augen
sehen immer nur Wonne. Und Sonne. Und … alles,
was schön ist und sich gut anfühlt. Zuhaus
ankommen, die Reise beenden
dürfen, das ist das
Paradies

auf
Erden.
Es ist schon
da. Es klingt nach
mir. Ich will dort hin. jetzt.

© Melanie Maya Köbke, Mai 2017

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